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Sonntag, 26.06.2016

Aktuelles

Primiz und Gemeindefest

Am Sonntag, den 03. Juli feiert der Neupriester Johannes in der Michaelskirche um 10 Uhr seine Primiz. Zuvor wird er am Samstag, den 02.Juli zusammen mit 3 anderen Priesteramtskandidaten von Weihbischof Dr. Udo Bentz zum Priester geweiht.Hier eine kurze Vorstellung von Johannes Busch:

Mein Name ist Johannes Busch, ich bin 29 Jahre alt und stamme aus Hinterweidenthal, einem kleinen Dorf in der Nähe der französischen Grenze in der Pfalz. Ich habe noch zwei gleichaltrige Geschwister, der eine Lehrer, der andere Finanzbeamter.

Die Frage, ob der Priesterberuf was für mich wäre, hat sich mir schon während der Jugend gestellt. Nach dem Abitur 2006 habe ich dann erst Mal als Lehrer in einem FSJ ein Jahr in Montreal (Kanada) gearbeitet. Aber so richtig konnte ich mich noch nicht dazu entschließen und habe erst mal Englisch und  kath. Theologie auf Lehramt studiert. Die Frage blieb aber immer irgendwo im Kopf... Während des Studiums habe ich dann auch Kontakt zum Priesterseminar und einigen Seminaristen bekommen. Durch die Weihe von Michael Tomaszewski habe ich Kontakt nach Viernheim bekommen und Pfr. Stipinovich kennengelernt. Ich habe nochmal gemerkt, da ist etwas, das lässt mich nicht gehen. Nach einigen Gesprächen mit Pfr. Stipinovich habe ich mich 2010 schließlich entschlossen, ins Priesterseminar in Mainz einzutreten. In dieser Zeit habe ich dann das Diplom in Theologie nachgeholt und mein Staatsexamen in Englisch und Bildungswissenschaften abgelegt.

Nach zwei spannenden Monaten in Südafrika und Namibia, bei denen ich die Möglichkeit das Sozialprojekt in Namibia näher kennenzulernen, ging dann 2014 der Pastoralkurs los. Im April 2015 folgte dann die Diakonenweihe und nach den Sommerferien habe ich dann für 8 Monate in Ingelheim bei Mainz als Diakon in der Gemeinde mitgeholfen, wo ich einige tolle Erfahrungen machen durfte, die mich auf meinem Weg bestätigt haben.

Jetzt freue ich mich sehr auf die Priesterweihe am 2. Juli im Dom zu Mainz, auf die anschließende Primiz in Sankt Himi am 3. Juli und auf viele schöne Begegnungen mit den Menschen in der Gemeinde.

 

 

Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

Liebe Besucher unserer Homepage,

schön Sie hier begrüßen zu dürfen! Die katholische Pfarrgemeinde St. Hildegard-St. Michael ist eine aufgeschlossene und sozial engagierte Gemeinde in unserer Stadt Viernheim. Auf dieser Homepage bekommen Sie Informationen über die mannigfaltigen Gruppierungen und Institutionen, die unsere Glaubensgemeinschaft bilden und mitgestalten.

Die Kirche ist das pilgernde Volk Gottes auf dem Weg – so das 2. Vatikanische Konzil. Wir versuchen, mit unserem christlichen Weltbild Menschen und Gesellschaft zu prägen. Wir glauben, dass die frohe und befreiende Botschaft Jesu Christi für die Menschen unserer Zeit nach wie vor von Bedeutung ist. Glaube leben, Hoffnung schenken und Liebe umsetzen sind nicht nur Worte, sondern Werte. Schnuppern Sie ruhig virtuell und wenn Sie in unserer Nähe sind, eine herzliche Einladung zu einem Gottesdienst oder dem Besuch eines der zahlreichen Angebote unserer sehr lebendigen Pfarrgemeinde.

Im Namen des Pastoralteams grüße ich Sie herzlich

Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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