




Samstag, 21.1. 14 Uhr
35 Jugenliche treffen sich mit 6 Gruppenleitern und Gemeindereferentin Dorothea Busalt im Gemeindesaal. Sie haben sich entschieden, einen Glaubenskurs in Vorbereitung auf die Firmung zu beginnen.Vor ihnen liegen 3 Seminartage an einem Samstag, ein Besinnungswochenende auf dem Jakobsberg, Wohnzimmergespräche, ein soziales Projekt, wöchentliche Gottesdienstbesuche, die Mitfeier der Kar- und Ostertage, 2 Besuche auf dem Kathoiikentag in Mannheim, Gottesdienste mit den anderen Firmlingen aus dem Dekanat und mit dem Firmspender. Die Perlen des Glaubens werden die Jugendlichen inhaltlich durch die Vorbeitung begleiten.Im Laufe des Kurses können sie sich noch entscheiden, ob sie gefirmt werden wollen. Am 9. Juni ist dann die Firmung mit Domkapitular Jürgen Nabbefeld aus Mainz.
Zu Beginn geht es zuerst mal um Gruppeneinteilung, kennenlernen und die Frage: wer bin ich, was zeichnet mich aus ?
Das ist auch Thema des Vorstellungsgottesdienstes im Anschluss an den Seminartag. 35 Jugendliche werden von ihren Gruppenleitern der Gemeinde vorgestellt und erhalten die Bibel, die sie auch praktisch in der Vorbereitung nutzen werden.
Der Gottesdienst wird von der Gruppe Since last Wednesday musikalisch gestaltet und die selbst formulierten Fürbitten der Jugendlichen zeigen der Gemeinde, was sie bewegt. Die Antwort auf die Frage wer bin ich aus der Predigt, die die Jugendichen von Pfarrer Stipinovich mitnehmen, lautet: ein Kind Gottes oder - wenn ich nicht an Gott glaube- doch nur Kompost.
Wir wünschen viele gute Erfahrungen miteinander als Gemeinschaft und das Gefühl, das der Glaube in den Gruppen, Gesprächen und Erlebnissen lebendig wird.
Liebe Besucher unserer Homepage,
schön Sie hier begrüßen zu dürfen! Die katholischen Pfarrgemeinden St. Hildegard und St. Michael sind zwei aufgeschlossene und sozial engagierte Gemeinden in unserer Stadt Viernheim. Auf dieser Homepage bekommen Sie Informationen über die mannigfaltigen Gruppierungen und Institutionen, die unsere Glaubensgemeinschaft bilden und mitgestalten.
Die Kirche ist das pilgernde Volk Gottes auf dem Weg – so das 2. Vatikanische Konzil. Wir versuchen, mit unserem christlichen Weltbild Menschen und Gesellschaft zu prägen. Wir glauben, dass die frohe und befreiende Botschaft Jesu Christi für die Menschen unserer Zeit nach wie vor von Bedeutung ist. Glaube leben, Hoffnung schenken und Liebe umsetzen sind nicht nur Worte, sondern Werte. Schnuppern Sie ruhig virtuell und wenn Sie in unserer Nähe sind, eine herzliche Einladung zu einem Gottesdienst oder dem Besuch eines der zahlreichen Angebote unserer sehr lebendigen Pfarrgruppe.
Im Namen des Pastoralteams grüße ich Sie herzlich

BESTEHENDES STÄRKEN * EVANGELIUM LEBEN * NEUES WAGEN
Es ist inzwischen ein guter Brauch in der Pfarrgruppe St. Hildegard/St. Michael, dass sich die Pfarrgemeinderäte zu Beginn ihrer jeweiligen Amtszeit auf ein Leitbild verständigen. Vor acht Jahren war es „Zusammen wachsen“ – die beiden Gemeinden sollten je für sich und doch miteinander und auf¬einander zu wachsen. Nach dieser Zeit, in der man eher die Entwicklung der beiden Gemeinden in einer neuen Einheit im Blick hatte, kam dann 2004 die Wendung nach außen: „Damit Gemeinde ein Gesicht bekommt“ – der neue Schwerpunkt war die Fernstehendenpastoral, umgesetzt u.a. durch Straßenapostolat und Pfarrzeitung.
Bereits bei der Kandidatensuche für den neuen Pfarrgemeinderat stellte sich dann die Frage: Zu welcher Form der Mitarbeit laden wir eigentlich ein? Was ist die Mitte all unseres Tuns? Und wie wird das deutlich? Und schnell war klar: Das, was uns trägt und Kraft gibt, ist unser Glaube.
Nur das Tun, das sich aus diesem Glauben heraus ergibt, wird überzeugen, kann einladen, wird ansprechen. Aus dem Grund beschlossen die damals amtierenden Pfarrgemeinderäte, dass dieser Glaube auch in der konkreten PGR-Arbeit stärker in den Mittelpunkt rücken soll. So ergaben sich bereits strukturelle Weichenstellungen:
Jedes Treffen (einmal monatlich) soll bewusst und ausdrücklich mit einem Gottesdienst beginnen. Danach sollen im Wechsel
• Parallel-Sitzungen der beiden PGR’s stattfinden
• eine Seelsorgeratssitzung sein (also beide PGR’s zusammen)
• Treffen der einzelnen Teams, die vom PGR gebildet werden, sein
Bei diesen Fragen wurde uns auch eine Schriftstelle aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther wichtig:
Wenn nämlich der gute Wille da ist, dann ist jeder willkommen mit dem, was er hat, und man fragt nicht nach dem, was er nicht hat. Denn es geht nicht darum, dass ihr in Not geratet, indem ihr anderen helft; es geht um einen Ausgleich. Im Augenblick soll euer Überfluss ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich entstehen. (2 Kor 8,12-14)
Jeder und jede ist mit seinen Fähigkeiten, Kompetenzen und Charismen gefragt. Die Arbeit im PGR soll dazu einladen, dass jeder an seinem Reichtum teil¬haben lässt – um damit auch die anderen zu bereichern.
Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit im Dienst der Gemeinden ist es, das Evangelium zu leben. All das, was in den beiden Gemeinden getan wird, kommt aus dem Glauben heraus. Jesus Christus ist die Mitte all unseres Handelns und Tuns. Und genau dadurch verkünden wir das Evangelium, indem wir es leben und bereit sind, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffung fragt, die uns erfüllt.“ (1 Petr 3,15)
Das ist der Grund all unseres Engagements. Den Glauben, der uns zum Leben hilft, wollen wir nicht für uns selbst behalten, sondern wir wollen ihn weiter¬geben, indem wir ihn leben und damit verkünden.
Der Glaube, den wir selbst erfahren dürfen, wird zugleich zum Auftrag, zur Sendung.
„Simon, ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder und Schwestern.“ (Lk 22,32)
Das Evangelium leben – das fängt bei uns an. Wenn wir Hoffnung haben, dann können wir sie weitergeben. Und das ist der konkrete Auftrag auch an uns: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15)
Von einem solchen Glauben getragen und aus dieser Hoffnung heraus können wir Neues wagen. Wir können Wege gehen, die wir noch nicht gegangen sind. Wir können mutig Neuland erkunden, Anderes probieren oder auch Dinge einfach anders angehen.
Zugleich gilt aber: Es gibt bereits viel Gutes und Erfolgreiches in beiden Gemeinden – und der Blick in die Zukunft darf nicht dazu führen, dass wir dies ge¬ring schätzen – deshalb: Bestehendes stärken! Das Gute und Bewährte soll erhalten und fortgeschrieben werden.
Wir fühlen uns der Vergangenheit wie auch der Zukunft verpflichtet – und wollen die Schritte tun, die dafür heute notwendig sind – aus einem gelebten Glauben heraus.
Deshalb:
Bestehendes stärken – aus dem Evangelium leben – Neues wagen!
Dezember 2008
Gregor Disson, PGR St. Michael, Ursula Franz, PGR St. Hildedgard und Pfarrer Angelo Stipinovich
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