Wir bauen ein "unsichtbares Kloster" des Gebetes
Eine Idee, die Andrea Schwarz uns weitergeleitet hat, möchten wir gern aufgreifen, sie geht zurück auf eine Idee des französischen Maristenpaters Maurice Villain: Das unsichtbare Kloster: Zu festen Zeiten beten wir ein gemeinsames Gebet. Jeder/Jede an ihrem Ort in ihrem Alltag, mit dem Wissen, dass genau jetzt auch andere Menschen beten. Wer sich anschließt, findet für sich einen Rhythmus für die Fastenzeit und weiß sich verbunden mit anderen Menschen, die sich zur gleichen Zeit an Gott wenden mit ihren Anliegen.
Ablauf:
Wer mag entzündet eine Kerze. Ich schaue auf die Uhr, ich sitze oder stehe in Ruhe, ich blicke zum Kreuz oder ‚nach innen’, ich denke an alle, die mitbeten:
Für die erste Woche ist die Zeit die Laudes – das Morgengebet um 7.00 Uhr. Das Gebet für die erste Woche lautet:
Gott, öffne unser Herz und Ohr für dein Licht und dein Wort
+ ein Vater Unser.
Für die zweite Woche ist die Zeit die Terz – am Vormittag, um 9.00 Uhr. Das Gebet ist:
Gott, nimm von mir alle Hektik und lass mich Ruhe finden in dir
+ ein Vater Unser.
Für die dritte Woche ist die Zeit die Non – am Nachmittag, um 15.00 Uhr. Das Gebet ist:
Gott, stärke mich, damit ich deinen Willen lebe in dem, was ich tue
+ ein Vater Unser.
Für die vierte Woche ist die Zeit die Vesper, vor dem Abendessen um 18.00 Uhr. Das Gebet ist:
Die Freundlichkeit Gottes sei mit allen, die seiner Hilfe bedürfen
+ ein 'Gegrüßet seist du Maria'.
Für die fünfte Woche ist die Zeit die Komplet – das Nachtgebet, kurz vor dem Einschlafen um 22.00 Uhr. Das Gebet ist:
Gott, ich gebe dir die schönen und schweren Dinge dieses Tages. Wandle sie in Gutes + ein 'Gegrüßet seist du Maria'.
Wer gerne wissen will, wer alles mitbetet oder auch selber eine Nachricht hinterlassen möchte, kann dazu gerne das Gästebuch des Pfarrverbundes miteinander nutzen, von der die Idee des unsichtbaren Klosters ausgeht:
www.pfarrverbund-miteinander.de



