Newsletter Juni 2019

AUFTAKTWORKSHOP UND PFINGSTGOTTESDIENST

Bei strahlendem Sonnenwetter kamen am Samstag, 1. Juni, über 300 Menschen aus unserem Bistum zum Workshoptag in die Alte Lokhalle nach Mainz-Mombach. Der Tag war durch die große Vielfalt der Teilnehmer(innen) und das ganz auf Austausch angelegte Programm ein besonderes Experiment.Der Vormittag stand ganz unter dem Thema des Teilens: Zu den Bereichen „Leben“, „Glauben“, „Ressourcen“, „Verantwortung“, „Veränderung“, „Widerstände“ und „Hoffnungen teilen“ wurde lebhaft miteinander diskutiert. Zentrale Inhalte haben die Moderator(inn)en der Tischgruppen auf Plakaten festgehalten. Diese Plakate finden Sie auf unserer Homepage dokumentiert: https://bistummainz.de/pastoraler-weg/grundlagen/workshoptag/


Am Nachmittag konnte man sich kreativ mit den Fragestellungen des Pastoralen Weges auseinandersetzen, den Raum der Stille aufsuchen und/oder an weiteren Gesprächsrunden teilnehmen. In offener Atmosphäre entstanden vielfältige Begegnungen und bereichernde Gespräche. Mit dem „Mentimeter“, einem digitalen Tool, in das sich die Teilnehmer(innen)über WLAN einwählen konnten, wurden über den Tag verteilt Stimmungsbilder erfragt und visualisiert.Die Rückmeldungen der Teilnehmer(innen) zeigen, dass das Experiment gelungen ist.Mit dem biblischenZeugnis von der Geisterfahrung an Pfingsten hatte der Tag begonnen.


Dieser Geist war auch im Miteinander und in den Gesprächen zu spüren eine ermutigende Erfahrung!


Alle Ergebnisse des Tages werden dokumentiert und zur Weiterarbeit genutzt. Aus den Ergebnissen der Tischgruppengespräche soll ein Orientierungsrahmen für den Pastoralen Weg entstehen. Fürbitten, die im Raum der Stille entstanden, wurden an Pfingsten im Dom und in vielen Gemeinden gebetet. Aus den Farben eines Kreativangebots ist ein Gebetsbild entstanden, das am Pfingstsonntag im Dom verteilt wurde und in den nächsten Wochen in die Pfarreien versendet wird.

Der feierliche Gottesdienst am Pfingstsonntag im Dom bildete den zweiten Teil des Auftakts der ersten Phase des Pastoralen Weges auf Bistumsebene. In seiner Predigt ging Bischof Peter Kohlgraf auf die motivierende Erfahrung des Workshoptages ein, dankte für soviel Bereitschaft zum Aufbruch, ging aber auch auf die dort und andernorts geäußerten Fragen und Sorgen ein.Er ermutigte:

Vielleicht sollten wir die Zeit und ihre Herausforderungen an die Kirche in erster Linie nicht als Zeit des Abbruchs, sondern auch als Zeit des Aufbruchs, der Neuorientierung sehen, in die uns der Geist heute hineinführt.

Die Pfingsterzählung der Apostelgeschichte bezeugt, dass sich auf jede und jeden eine Feuerzunge niederließ. Daran anknüpfend bat der Bischof alle darum, „sich dem offenen Gespräch zu stellen und dem Geist etwas zuzutrauen und den Bruder und die Schwester im Glauben als Träger oder Trägerin des Geistes zu sehenund zu behandeln“. Es lohnt sich, den vollständigen Text der Predigt unseres Bischofs auf unserer Homepage nachzulesen.


DEKANATSPROZESSE UND REGIONALE AUSTAUSCHFOREN


Nach den Dekanatsversammlungen im März und April fanden im Mai in den Dekanaten Gespräche zwischen der Dekanatsleitung, den Prozessberater(inne)n und der Koordinationsstelle statt. Dabei wurden Fragen zum Stand und zum weiteren Vorgehen besprochen und ein Kontrakt zur verbindlichen Zusammenarbeit für die erste Phase des Pastoralen Weges geschlossen.Nun werden in allen Dekanaten Dekanats-Projektteams gebildet, die den weiteren Weg in den Dekanaten gestalten. Dabei wird es darum gehen, mit möglichst vielen Menschen in das Gespräch darüber zu kommen, was sie sich von der Kirche in ihrem Dekanat erhoffen und wie sie sich das Teilen von Leben, Glauben, Ressourcen und Verantwortung konkret vorstellen.

Aus diesen Gesprächen soll dann bis zum Sommer 2021 ein pastorales Konzept erwachsen.Alle Dekanate machen sich auf den Weg. Dabei werden Fragen und Hindernisse auftauchen, gute Ideen und Erfahrungen entstehen. In regionalen Statusgesprächen und Austauschforen können Fragen geklärt und Anregungen geteilt werden.

.AUSBLICK: ORGANISATIONAUF DER BISTUMSEBENE

Ein Schwerpunkt liegt in der ersten Phase des Pastoralen Weges in den Prozessen auf der Dekanatsebene. Diese müssen aber auf der Bistumsebene koordiniert und unterstützt werden. Daher wird zurzeit gerade die Steuerungsgruppe neu aufgestellt, werden sich in den nächsten Wochen thematische Teilprojektteams bilden und eine Projektgruppe entstehen. Näheres hierzu im nächsten Newsletter.

Weitere Infos über den Pastoralen Weg