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Glaubenswoche

Glaubenswoche vom 11.-19.3.2017

Thema: Leben in Vielfalt

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Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

 

 

 

Liebe Gemeinde,

das war eine Woche und ein Wochenende…!

Die Veränderungen für Angelo und mich sind wirklich sehr überraschend gekommen, nicht nur für Sie und Euch. Und manchmal müssen wir beide schmunzeln über die Reaktionen: „Herzlichen Glückwunsch“ ist sicherlich lieb gemeint, ob’s das aber so trifft…? J

Und auch im Pastoralteam und in den Räten, im Büro etc. heißt es jetzt: Wer macht was und wie? Gar nicht so einfach, manches braucht Zeit, hier und da werden wir vielleicht so richtig daneben liegen und es werden auch Dinge schief laufen – so ist das nun mal. Aber keine Sorge, es wird sich alles irgendwie einspielen!

Angelo hat es am Wochenende noch einmal betont, was er immer wieder mal angesprochen hat von seiner ersten Predigt an: Die Gemeinde gehört Euch, nicht den Priestern, nicht den Hauptamtlichen. Vielleicht ist die Lesung des Sonntags da ganz gut als Erinnerung und Ermutigung: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? (1Kor 3, 16). Zusammen tun wir das Beste – wie bisher, so auch weiter.

Ich muss zugeben, dass mir bei all dem auch etwas mulmig zumute ist. Das gehört dazu, so bin ich eben auch. Aber abends mache ich es jetzt wie der hl. Papst Johannes XXIII. und lege die Gemeinde und meinen Dienst in Gottes Hand: Hier hast Du Deine Gemeinde, Herr. Ich muss jetzt schlafen. Gute Nacht und bis morgen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen Gottes Segen und Zutrauen.

 

Ignatius Löckemann, Pfarrer

 

 

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Donnerstag,

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Gottesdienst
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08:30
Rosenkranzgebet
St. Hildegard
09:00
Eucharistiefeier - Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Grigutis
St. Hildegard
Freitag,

24. Februar

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Gottesdienst
Ort
17:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
St. Michael
Samstag,

25. Februar

Uhr
Gottesdienst
Ort
16:30
Beichte
17:30
Vorabendmesse - Pfr. Löckemann
St. Hildegard
Sonntag,

26. Februar

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Hochamt - Pfr. Löckemann
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Eisert
St. Michael
Montag,

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Gottesdienst
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Rosenkranzgebet
St. Hildegard
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Eucharistiefeier - entfällt
St. Hildegard

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