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Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

HABEMUS EPISCOPUM! – Wir haben einen Bischof!

Die meisten haben es mittlerweile mitbekommen: Papst Franziskus hat die Wahl des Mainzer Domkapitels bestätigt und Prof. Dr. Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz ernannt – er ist damit der 88. Nachfolger des hl. Bonifatius auf dem „Heiligen Stuhl von Mainz“. Mit dieser Ernennung endet nun die 11-monatige Sedisvakanz; die Bischofsweihe wird am 27. August um 11:00 Uhr im Dom zu Mainz stattfinden.

Bischof Peter – daran werden wir uns jetzt gewöhnen – ist gebürtiger Kölner, ist gerade 50 Jahre alt geworden und wurde 1993 in Köln zum Priester geweiht. Nach seiner Kaplanszeit in Euskirchen war er Religionslehrer, Schulseelsorger und Dozent in der Priesterausbildung des Erzbistums Köln. Bisher hatte er überwiegend mit jungen Menschen zu tun. Später auch als Dozent für Praktische Theologie – zunächst in Münster, seit Ende 2012 dann bei uns in Mainz an der Katholischen Hochschule (ehem. Katholische Fachhochschule).

Seine bisherigen theologischen Schwerpunkte könnte man zusammenfassen in der Frage: Wie kann der christliche Glaube mit seiner 2000-jährigen Geschichte heute noch in die Praxis übertragen und für die Menschen fruchtbar werden? In seiner Doktorarbeit und Habilitation verband er darum Themen der Alten Kirchengeschichte mit der Pastoraltheologie.

Auf seine Zeit als Schulseelsorger angesprochen betonte er einmal, wie wichtig es sei, den Menschen zuzuhören. Diese Notwendigkeit sehe er auch für die Kirche, denn wirklich zuhören hieße, das eigene Denken vom anderen prägen zu lassen.

Wir können uns freuen über einen solch jungen und kompetenten Bischof. Nehmen wir ihn mit in unser Gebet, denn große Aufgaben, Baustellen und Herausforderungen warten auf ihn wie uns:

Gebet für den Bischof und das Bistum

Herr Jesus Christus, du bist bei uns. Du begleitest unser Bistum, die Kirche von Mainz. Wir danken dir für unseren neuen Bischof Peter Kohlgraf und bitten dich: Gib ihm Kraft und Heiligen Geist für seinen Hirtendienst. Lass ihn Worte und Wege finden, die uns im Glauben stärken, in der Liebe neu entzünden und vorwärts bringen auf dem Weg der Einheit. Stärke ihn mit deinem Wort, damit er es als dein treuer Diener weitergibt; die Menschen zum Glauben ermutigt und ihnen in Freude und Hoffnung, in Trauer und Angst aufrichtig und geduldig zur Seite steht. Schenke ihm die Weisheit und das nötige Geschick der Leitung, dass alle, die mit ihm zusammenwirken, vertrauensvoll und hoffnungsfroh bleiben in ihrem Dienst. Stärke uns alle durch deinen Geist. Sei du der wahre Hirte in unserer Mitte; bleibe bei uns und geh‘ mit uns in die Zukunft. Herr, wir danken dir, der du mit dem Vater und dem Geist lebst und wirkst, heute bis in Ewigkeit. Amen.                                                                   Quelle: Bistum Speyer (überarbeitet)

Im Namen des Pastoralteams allen gute Wünsche und Gottes Segen – besonders auch unseren Erstkommunionkindern und –familien!

 

 

Ignatius Löckemann, Pfarrer
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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Gottesdienste

Samstag,

29. April

Uhr
Gottesdienst
Ort
17:30
Vorabendmesse - Pfr. Löckemann
St. Hildegard
Sonntag,

30. April

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Feier der Erstkommunion - Pfr. Löckemann, mit dem Kinder- und Jugendchor St. Michael
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Jugendgottesdienst mit den Firmlingen - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Montag,

1. Mai

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Festmesse auf dem Feuerwehrgelände anl. 50 Jahre Jugendfeuerwehr - Pfr. Löckemann
Feuerwehrgelände - Robert-Bosch Str. 2
17:30
Rosenkranzgebet
St. Hildegard
Dienstag,

2. Mai

Uhr
Gottesdienst
Ort
19:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
Albertus-Magnus-Kapelle
Mittwoch,

3. Mai

Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
09:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
St. Michael
Donnerstag,

4. Mai

Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Hildegard
09:00
Eucharistiefeier - Frauenmesse - Thema: Was bedeutet die Auferstehung für mich persönlich - Kpl. Kaschub/H. Höffer
St. Hildegard

Aktuelle Termine

Montag,

1. Mai

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Montag,

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Donnerstag,

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Donnerstag,

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