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Fastenkalender 2019

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Glauben teilen

Wenn wir das Wort „teilen“ im Kontext Kirche hören, denken wir sofort an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit dem Bettler geteilt hat. Da er auch unser Bistumsheiliger ist, ist das Wort „teilen“ ein wichtiges Wort in unserem Bistumsprozess, dem pastoralen Weg. Wie wollen und können wir heute und 2030 unser Christsein leben? Das ist dabei die entscheidende Frage. Wichtiger ist dabei der Blick auf das, was uns der Bischof bittet auf den Weg dahin zu teilen: das Leben, den Glauben, die Ressourcen und die Verantwortung. Das Leben teilen – das tun wir in allen unseren verschiedenen Bezügen unseres Lebens, in der Familie, unter Freunden, bei der Arbeit, in der Schule, in Vereinen und Verbänden. Letztendlich ist das ein Gewinn für uns selber aber auch für die anderen Menschen. Aber wie geht Glauben teilen? Wollen wir das überhaupt? Schon allein zu sagen: ich glaube, ich bin Christ, ist ungewöhnlich. Aber wenn ich von etwas überzeugt bin, wenn es mir wichtig ist, wenn mein Leben dadurch eine Qualitätssteigerung erfährt, müsste es mir ja ein Anliegen sein. Eigentlich braucht Glaube ja die Kommunikation, die Gemeinschaft. Glauben teilen wird öffentlich, wenn ich einen Gottesdienst besuche. Aber wenn es darum geht, meinen Glauben zu formulieren oder mit einem anderen Menschen darüber in den Diskurs zu gehen, verlangt mir das schon einiges ab und fällt mir nicht so leicht. An was und wen glauben Sie und mit wem können oder wollen Sie darüber reden?

Bischof Kohlgraf lädt in der Fastenzeit ein, diesen pastoralen Weg als einen geistlichen Weg zu beginnen, bevor über Strukturen und Maßnahmen diskutiert wird. Das finde ich sehr spannend. Ich lade Sie ein, sich vielleicht mal unabhängig damit zu beschäftigen: Wie wichtig ist mir mein Glaube in meinem Leben und wie zeigt sich das ganz konkret? Das muss ja nicht so radikal sein wie im Sonntagsevangelium am morgigen Sonntag. Wenn Sie wissen wollen, was da beschrieben ist, graben Sie doch mal die Bibel aus und lesen Sie Lukas Kapitel 6, Verse 27-38.

Ihnen allen eine schöne Zeit

 

Dorothea Busalt, Gemeindereferentin

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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