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Begrüßung

Liebe Gemeindemitglieder,

wir leben in einer sehr privilegierten Gesellschaft. Wofür andere Länder kämpfen müssen, das ist bei uns in Deutschland selbstverständlich. Selbstverständlich? Ist die Meinungsfreiheit selbstverständlich? Ist die Würde eines Menschen selbstverständlich? Ist das Sozialsystem selbstverständlich?

Es ist als gläubiger Christ äußerst beunruhigend, die Berichterstattung über die Vorkommnisse in Chemnitz (und anderswo in unserem Land) zu verfolgen. Eine kleine Statistik: Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 1500 anti-semitische und 1000 anti-muslimische Straftaten gemeldet. Dazu kommen noch über 2200 tätliche Angriffe auf Geflüchtete.

Vielleicht ist es an der Zeit, die Freiheiten und Privilegien nicht nur als selbstverständlich zu behandeln, sondern die eigene Stimme zu erheben für ihren Erhalt.

Ich hoffe auf eine rege Beteiligung der Gemeinde an unserer Demonstration #Wir sind mehr - Unterwegs für Demokratie und Menschenrechte.

Eine gesegnete Woche wünscht Ihr/Euer

Angelo Stipinovich, Pfarrer

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Aktuelle Neuigkeiten

Gottesdienste

Montag,

24. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier- Pfr. Stipinovich
St. Hildegard
Dienstag,

25. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Erntedankgottesdienst der 4. Klassen Nibelungenschule
Michaelskirche
19:00
Eucharistiefeier - Pfr. Schega
Albertus-Magnus-Kapelle
Mittwoch,

26. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet - entfällt
St. Michael
09:00
Eucharistiefeier - Seniorenmesse - Thema Herr, öffne mir die Herzenstür - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Donnerstag,

27. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier mit Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Schmitt
St. Hildegard
Freitag,

28. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Anbetung Charismatischer Gebetskreis
St. Michael
18:00
Tiersegnungsgottesdienst - Pfr. Schmitt
St. Michael
Samstag,

29. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
17:30
Vorabendmesse - Pfr. Schmitt
St. Hildegard
Sonntag,

30. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
30.09

Aktuelle Termine

Montag,

24. September

14:30
Pfarrer-Volk-Haus
Donnerstag,

27. September

19:30
Pfarrer-Volk-Haus
Freitag,

5. Oktober

Freitag,

19. Oktober