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Begrüßung

Begrüßung

Alle sollen eins sein (Joh. 17, 21) – unter diesem Leitwort pilgern Tausende Menschen in diesem Jahr nach Walldürn und an diesem Wochenende auch die Pilger*innen der Viernheimer Walldürnwallfahrt. Etwa 70 Pilger*innen machen sich auf den Weg durch den Odenwald mit der traditionellen Übernachtung im Josefshaus in Boxbrunn (und in Walldürn).

Das Pilgern ist ein Unterwegssein im Glauben. Manche Lieder und Gebete liegen dem einen mehr als der anderen vielleicht; aber vielleicht ist das Detail auch nicht ganz so wichtig als das Ganze des betenden Gehens. In manchen Jahren ist es kalt und nass gewesen; diesmal wird es wohl wieder ziemlich heiß und sonnig. Es ist anstrengend, kein „Sonntagsspaziergang“. Mir persönlich fällt es schon schwer, bei einer andauernden Steigung den Kreuzweg zu beten; aber auch hier gilt: Man macht aktiv mit oder begleitet das eine oder andere vielleicht auch eher stiller, aber mit Respekt. Und in all dem, die Anliegen, die jede*r mitnimmt und die Anliegen, die andere uns mitgeben, sei es persönlich oder über die Fürbittbücher in den Kirchen.

Alle sollen eins sein (Joh. 17, 21) – mit diesem Leitwort beten wir auch um die Einheit der Christen, im Jahr des Reformationsgedenkens ganz wichtig, aber auch im Blick auf den Katholikentag 2018 in Münster, 370 Jahre nach dem Westfälischen Frieden von Münster-Osnabrück, der den Dreißigjährigen Krieg der Konfessionen beendet hatte.

Ich werde in diesem Jahr Freitag und Samstag mit auf der Wallfahrt sein, bin aber froh und dankbar, dass Pfarrer Johannes Schmitt-Helfferich die ganze Zeit mit dabei sein kann.

Wer Zeit und Lust hat: Rückkehr der Wallfahrt und Schluss-Segen ist am Montag, 26.06. um 20:00 Uhr in St. Michael.

Allen einen gesegneten Sonntag und den Pilgern*innen eine gesegnete Wallfahrt!

Ihr/Euer

Ignatius Löckemann, Pfarrer

 

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Aktuelle Neuigkeiten

Gottesdienste

Sonntag,

25. Juni

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Hochamt - Pfr. Löckemann
Hildegardkirche
10:00
Kinderwortgottesdienst - H. Kohl
Kapelle St. Hildegard
14:00
Taufe von Enno Valentin Janik, Lukas Michael Bichlmaier, Johanna Bickelhaupt, Levin Rietzler und Johanna Reichert - Pfr. Löckema
St. Hildegard
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Montag,

26. Juni

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Förg
St. Hildegard
20:00
Schluss-Segen - Ankunft der Walldürnwallfahrer - Pfr. Löckemann
St. Michael
Dienstag,

27. Juni

Uhr
Gottesdienst
Ort
19:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
Albertus-Magnus-Kapelle
Mittwoch,

28. Juni

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Seniorenmesse - Thema - Gott sitzt mit uns auf der Bank - Pfr. Löckemann
St. Michael
17:00
Verabschiedung der großen Kinder der Kindertagesstätte St. Michael - Pfr. Löckemann / H. Kohl
Garten der Kita
Donnerstag,

29. Juni

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Löckemann
St. Hildegard

Aktuelle Termine

Montag,

26. Juni