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Begrüßung

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Reichtum – das ist kein so einfaches Thema und es ist für uns als Gemeinde auch keines; wir sind definitiv nicht reich, nicht einmal wohlhabend. An Geldern haben wir eher zu wenig, jonglieren mit unseren Kontoständen und streben am Jahresende hoffentlich mal wieder der sogenannten ‚schwarzen Null‘ entgegen. Und vielleicht ist das auch gut so. Uns geht es ja nicht schlecht; wir haben in der Regel, was wir brauchen oder organisieren es schon irgendwie. Reichtum ist auch deshalb nicht so einfach als Thema, weil die Auswirkungen davon gefährlich sein können. Nicht, dass das Geld an sich schlecht wäre – keineswegs – man kann viele gute Dinge damit tun. Aber wie die Macht, so kann auch der Reichtum die Menschen negativ verändern und korrumpieren – davon hören und lesen wir ganz oft und viel in den Medien…

Und dennoch sind wir als Gemeinde St. HiMi sehr, sehr reich; wir haben einen Reichtum, der nicht zu bezahlen ist, und das sind die Menschen unserer Gemeinde und unserer Gemeinschaft! Da sind viele Gesichter, die uns ausmachen in der Kirche und in unseren Einrichtungen und Projekten, in den Gruppen und Aktionen – und das ist etwas ganz Besonderes und das feiern wir an diesem Wochenende, denn am Freitag ist wieder Dankeschönabend für das HiMi-Ehrenamt.

Und so sagen wir als Pastoralteam von ganzem Herzen Danke für diesen Reichtum, der sich nicht abbildet in der Kontenführung von Ute und Waltraud oder im Haushaltsplan des Verwaltungsrates, sondern im Leben und im Alltag von St. Hildegard-St. Michael als Gemeinde und Trägerin verschiedener Einrichtungen und Aktionen.

Danke sagen möchte ich heute auch persönlich:

Die letzten sechs Monate waren für uns alle eine Herausforderung durch die Abordnung unseres Pfarrers Angelo Stipinovich ins Mainzer Ordinariat. Doch gemeinsam haben wir dies ‚einfach‘ angepackt als Pastoralteam (Ihr seid klasse!) und als Gemeinde. Manches war vielleicht holprig, nicht alles ließ sich wie gewohnt erfüllen, es gab Veränderungen – aber alles in allem waren wir zusammen, das was uns ausmacht: Eine reiche Gemeinde – Danke!

Pfarrer Georg Rheinbay ist seit dem 25. Juli (und noch bis zum 31. August) bei uns, um als Priester hier Dienst zu tun und zu entlasten: Lieber Georg, auch Dir von Herzen Danke für Dein Dasein und Deinen Dienst an uns und bei uns. Zum 1. September wird er nun Pfarrer in der Pfarrgruppe Bad Kreuznach-Planig-Hackenheim (Dekanat Bingen): Herzlichen Glückwunsch Dir und Deiner Gemeinde und Gottes reichen Segen Euch!

Und zuletzt auch Danke für alle Unterstützung und Rücksicht, für viele gute Wünsche und manches Gebet angesichts meiner operierten Schulter. Alles ist gut gegangen und so sind auch die Aussichten (und ich brauche noch etwas Geduld…). Im Herbst sollte ich dann wieder voll beweglich sein…!

So wollen wir also feiern und dankbar sein für den Reichtum der ganz besonderen Art: Menschen mit Herz und Verstand, mit Hand und Fuß – schon cool…!

Einen gesegneten Sonntag Ihnen und Euch im Namen des gesamten Pastoralteams.

Ignatius Löckemann, Pfarrer

 

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Aktuelle Neuigkeiten

Gottesdienste

Sonntag,

20. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
13:00
Taufe von Jana und Bastian Lahres und Laurin Moray - Pfr. Löckemann
St. Hildegard
14:00
Taufe von Max Wunderle, Paul Fütterer - Pfr. Löckemann
St. Hildegard
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Montag,

21. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Eisert
St. Hildegard
Dienstag,

22. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
19:00
Eucharistiefeier - Pfr. Rheinbay
Albertus-Magnus-Kapelle
Mittwoch,

23. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Seniorenmesse - Thema - Stille - Pfr. Rheinbay
St. Michael
Donnerstag,

24. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Rheinbay
St. Hildegard
18:00
Gebetskreis
Freitag,

25. August

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Anbetung Charismatischer Gebetskreis
St. Michael
11:00
Segnung der neuen Kindergartenkinder St. Michael - Pfr. Löckemann/H. Kohl
St. Michael

Aktuelle Termine

Montag,

28. August