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Begrüßung

Am vergangenen Samstag war der Neujahrsempfang des Bischofs im Erbacher Hof in Mainz und natürlich ging es auch in den kurzen Reden um die Zukunft der Kirche im Bistum. Es hat viel mit unserem Adventsthema zu tun: Aufbruch. Darum wird es gehen müssen – aufzubrechen im Sinne von Sich-nach-vorn-bewegen, aber auch übertragen gemeint als Aufbrechen von Verkrustungen und Verhärtungen, von Gewohntem und Eingespieltem – das braucht es auch immer wieder.

Wenn wir an diesem Sonntag als erste Lesung aus dem Buch Jona hören, dann finde ich darin einen starken Satz: Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt… (Jona 3, 2). Das klingt erst etwas banal, aber es steckt viel drin: Brich auf, beginne einen neuen Weg; geh in die große Stadt zu denen, die nicht so glauben wie du (Ninive war eine heidnische Stadt) und erzähl von Gott und schau, was er da entstehen lässt. Das ist im Grunde ein kleines pastorales Konzept: Aufbruch, Weg, Neuland, Sich-einbringen, Hinschauen, Deuten, Erfahren etc.

In Viernheim haben wir in vielen Bereichen so gehandelt und sind immer wieder auch reich beschenkt worden; manchmal ging auch etwas daneben oder hat nicht geklappt – auch eine wichtige Erfahrung. Was mich persönlich sehr freut sind die Aufbrüche im Bereich der Ökumene und beim Dialog der Religionen.

Durch das Forum der Religionen Viernheim ist manches gewachsen und noch vieles im Bereich des Möglichen – beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters konnten wir etwas davon berichten.

Im Jahr des Reformationsjubiläums haben sich die Kontakte zu den landeskirchlichen Gemeinden vertieft, und wir haben einen wunderbaren Gottesdienst erleben können am Reformationsfest 2017 im Bürgerhaus (in diesem Zusammenhang eine herzliche Einladung am kommenden Dienstag, 23.1.2018 in die Albertus Magnus Schule: Ausstellung Luther und Europa – Info im Heft).

Dieses uns vieles mehr gilt es im Blick zu halten und zu vertiefen im Sinne von Jona: Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt… (Jona 3, 2).

Im Namen des gesamten Pastoralteams allen einen gesegneten Sonntag.

Ignatius Löckemann, Pfarrer
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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Aktuelle Neuigkeiten

Gottesdienste

Sonntag,

14. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
14.01
Sonntag,

21. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Hochamt - Pfr. Löckemann
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Kpl. Johannes Busch
St. Michael
Montag,

22. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Stipinovich
St. Hildegard
Dienstag,

23. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
19:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
Albertus-Magnus-Kapelle
Mittwoch,

24. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Pfr. Stipinovich - Seniorenmesse
St. Michael
Donnerstag,

25. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Pfr. Stipinovich - Gebet für pastorale Berufe
St. Hildegard
16:30
Vierter Weggottesdienst der Erstkommunionkinder - H. Kohl
Michaelskapelle
18:00
Vierter Weggottesdienst der Erstkommunionkinder - H. Kohl
Kapelle St. Michael
Freitag,

26. Januar

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Anbetung Charismatischer Gebetskreis
St. Michael

Aktuelle Termine

Donnerstag,

25. Januar

18:00
Kapelle St. Michael
Sonntag,

28. Januar

17:00
Mi-Pfarrer-Volk-Haus
Donnerstag,

1. Februar

18:00
Kapelle St. Michael
Donnerstag,

8. Februar

18:00
Kapelle St. Michael
Donnerstag,

15. Februar

18:00
Kapelle St. Michael