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Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

  

Liebe Gemeindemitglieder,

die Herausforderung eines jeden Christen liegt nicht darin, sich einfach Christ zu nennen, sondern in der konkreten gelebten Nachfolge Jesu. Das Christsein gehört aber zum Wesen oder zur Identität eines Menschen, der sich so Christ nennt. Was ist denn die Kernbotschaft des Christentums? Jesus hat ein einziges Gesetz erlassen: Lieb den Herrn deinen Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele und deinen Nächsten wie dich selbst. Die Kernfrage liegt hierbei in der Definition des „Nächsten“. Hier ist ganz klar, dass jeder Mensch auf dieser Erde als Abbild Gottes erdacht ist und daher mein Nächster ist. Hier sind keine Einschränkungen oder Obergrenzen möglich.

Papst Franziskus sagte in der vergangenen Woche, dass Menschen, die in Gottes Namen töten wortwörtlich satanisch sind. Er nennt das Böse beim Namen und meint auch jene Terroristen, die Priester in Frankreich ermorden oder hilflose Zivilisten in Syrien. Gleichzeitig aber ermahnt er uns als Christen deswegen nicht hochmütig zu werden, denn auch ein kurzer Blick in unsere Geschichte zeigt rasch und schnell, dass auch Christen im Namen Gottes immer wieder getötet haben und töten. 

Radikalem Hass kann man ausschließlich als Christ mit radikaler Liebe begegnen. Selbst am Kreuz sprach der Herr: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Und nicht: Vater tötet sie.

Ich wünsche mir und bitte Gott, dass wir alle vom heiligen Geist die Kraft geschenkt bekommen, die radikale Liebe nach dem Beispiel Christi zu leben.

Ihnen und Euch eine gute Woche


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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Gottesdienste

Mittwoch,

28. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
09:00
Eucharistiefeier - Seniorenmesse - Thema: 'Alle eure Sorgen werft auf ihn' - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Donnerstag,

29. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Hildegard
09:00
Eucharisteifeier - Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Stipinovich
St. Hildegard
Freitag,

30. September

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Anbetung - Charismatischer Gebetskreis
Kapelle Sankt Michael
17:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - entfällt wegen Betriebsausflug
St. Michael
Samstag,

1. Oktober

Uhr
Gottesdienst
Ort
17:30
Vorabendmesse - Erntedankfeier - mit Kita HI - musikalische Gestaltung: Gruppe 'Scivias' Pfr. Stipinovich
St. Hildegard
Sonntag,

2. Oktober

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Hochamt - Erntedankfeier - mit Feier des Patroziniums - mit der KITA MI - Pfr. Stipinovich
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Erntedankfeier - Pfr Löckemann
St. Michael

Aktuelle Termine

Donnerstag,

29. September

Samstag,

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Montag,

10. Oktober