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Glaubenswoche

Glaubenswoche vom 11.-19.3.2017

Thema: Leben in Vielfalt

Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

noch ist es bei uns im Gemeindeleben etwas ruhig …     

Nächste Woche wird der „Laden mit Herz“ eröffnet. Wir haben ja bereits darüber berichtet. Es wäre schön, viele Gemeindemitglieder bei der offiziellen Eröffnung um 11:00 Uhr und auch beim anschl. „Tag der offenen Tür“ im Sozialzentrum begrüßen zu können.

Schon heute möchte ich auf den 02.02. hinweisen – da feiern wir das Fest "Darstellung des Herrn", das auch "Mariä Lichtmess" genannt wird. In alter Zeit war dies ein wichtiger Festtag. Das Gesinde an den Höfen wurde ausbezahlt und konnte die Stellung wechseln. Auch wurden die Kerzen gesegnet, die das Jahr über in den Kirchen verwendet werden. Grund hierfür ist das Festgeheimnis: Maria bringt das Jesus-Kind in den Tempel wo es Simeon, ein Prophet, sieht und Gott mit den Worten preist: "Ein Licht, das die Heiden erleuchtet."

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Donnerstag, 02.02. in der Hildegard-kirche, den wir auf abends 18:00 Uhr verlegt haben, da wir viele Kerzen segnen (bitte mitbringen) und vor allem leuchten lassen möchten, dies ist in der Dunkelheit eben schöner als morgens um 09:00 Uhr. Am 03.02. und in den Gottesdiensten am Wochenende wird der Blasius Segen ausgeteilt.

Der Pfarrgemeinderat und das Pastoralteam sind am 03./04. Februar auf dem Jakobsberg zur Klausurtagung, um sich mit der pastoralen Ausrichtung im Jahr 2017 auseinander zu setzen.

Gottes Segen und Ihnen allen ein schönes Wochenende

Ihr/Euer Pfarrer

 

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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Rosenkranzgebet
St. Hildegard
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Eisert
St. Hildegard
Dienstag,

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Gottesdienst
Ort
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Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
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Mittwoch,

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Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
09:00
Eucharistiefeier - Seniorenmesse Thema Zeit - Pfr. Stipinovich
St. Michael
Donnerstag,

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Uhr
Gottesdienst
Ort
08:30
Rosenkranzgebet
St. Hildegard
09:00
Eucharistiefeier - Gebet für pastorale Berufe - Pfr. Löckemann
St. Hildegard
Freitag,

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Uhr
Gottesdienst
Ort
17:30
Rosenkranzgebet
St. Michael
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Löckemann
St. Michael
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Gottesdienst
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