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Glaubenswoche vom 11.-19.3.2017

Thema: Leben in Vielfalt

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Begrüßung

Vorwort - Begrüßung

 

Liebe Pfarrgemeinde,

Vorfreude – das ist die heitere Stimmung in Erwartung eines positiven Ereignisses.

Vorfreude ist auch das Thema dieses vierten Fastensonntags, der aufgrund des lateinischen Introitus den Namen „Laetare“ trägt: „Freue dich [= lat. laetare], Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung“ (Jes 66, 10-11). Und wegen dieser Vorfreude auf Ostern ist die Farbe der Messgewänder rosa statt violett.

Vorfreude ist ein schönes Gefühl, weil es durch einen positiven Ausblick motiviert ist; es beschwingt und motiviert und lässt manches anders erscheinen. Wer einen ersehnten Urlaub vor sich hat, kennt dieses Gefühl; wer den langen Winter endlich hinter sich lassen will und die Blumen, Sträucher und Bäume knospen sieht, der kennt die Vorfreude auf den Frühling auch. Und neben all dem Ernst der Fastenzeit beginnt für uns als Kirche nun auch die Vorfreude auf Ostern, auf das Leben und auf die Hoffnung darin.

Vorfreude gibt es auch für den kommenden Sonntag in anderer Weise: Heike Höffer und Stefanie Lamberth haben sich in den letzten Monaten in einem Kurs des Bistums ausbilden lassen für die Leitung von Wortgottesfeiern; in der Glaubenswoche haben sie ihre „Premiere“ gehabt bei der Feier auf der Koppel der Familie Renner: „Leben als Geschenk“. Am Sonntag nun werden in Mainz die Zertifikate übergeben: Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für diesen Dienst!

Im Namen des Pastoralteams wünsche ich allen einen gesegneten vierten Fastensonntag und ein bisschen Vorfreude dazu.

Ich persönlich „vor-freue mich“ über eine lang geplante kleine Reise mit Freunden nach Rom über den fünften Fastensonntag!

Ihr/Euer

 

Ignatius Löckemann, Pfarrer
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Präambel

Christliche Werte in Wort und Tat

„Christliche Werte in Wort und Tat“

 

Wahlperiode des Pfarrgemeinderates der Gemeinde St. Hildegard–St. Michael zu Viernheim 2015 – 2019

 

Im heiligen Jahr der Barmherzigkeit und im Wissen um unsere konkrete Sendung, sich die Leitungsgremien von St. HiMi, die pastorale Ausrichtung unserer Gemeinde grundsätzlich mit Blick auf unsere christlichen Werte in Wort und Tat zu gestalten.

 Es ist unsere feste Überzeugung, dass unsere christlichen Werte nach wie vor von großer Relevanz für die Gestaltung einer sozialen und friedlichen Gesellschaft sind. Wir wollen uns leiten lassen von den Worten und Gedanken des großen spirituellen Religionsphilosophen Martin Buber, der sagte: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“.[1] Zur Konkretisierung unseres Handelns wollen wir uns durchdringen lassen von den Worten des Matthäusevangeliums: „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“[2]

Diese frohe Botschaft soll unsere Gremien und unsere Gemeindemitglieder zur persönlichen Begegnung ermutigen. Wir wollen mit Menschen aller Rassen und Sprachen, aller Schichten und Gruppen unterwegs sein. „Die Beziehung zum Du ist unmittelbar. Zwischen Ich und Du steht keine Begrifflichkeit, kein Vorwissen und keine Phantasie; und das Gedächtnis selber verwandelt sich, da es aus der Einzelung in die Ganzheit stürzt. Zwischen Ich und Du steht kein Zweck, keine Gier und keine Vorwegnahme; und die Sehnsucht selber verwandelt sich, da sie aus dem Traum in die Erscheinung stürzt. (...)“.[3]

In den kommenden vier Jahren wollen wir über unsere christlichen Werte nachdenken, reflektieren und in Taten sichtbar werden lassen. Als persönliche, wie auch für die Gemeinde gedachte Orientierungshilfe, sollen die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit dienen. Als besonders wertvoll erachten wir die „7 Werke der Barmherzigkeit für heute“, wie sie 2006 von Bischof em. Joachim Wanke formuliert wurden:

Einem Menschen sagen:         


1) „Du gehörst dazu.“

2) „Ich höre dir zu.“

3) „Ich rede gut über dich.“

4) „Ich gehe ein Stück mit dir.“

5) „Ich teile mit dir.“

6) „Ich besuche dich.“

7) „Ich bete für dich.“

„Die wahre Gemeinde entsteht nicht dadurch, daß Leute Gefühle füreinander haben (wiewohl freilich auch nicht ohne das), sondern durch diese zwei Dinge: daß sie alle zu einer lebendigen Mitte in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen und daß sie untereinander in lebendig gegenseitiger Beziehung stehen. Das zweite entspringt aus dem ersten, ist aber noch nicht mit ihm allein gegeben. Lebendig gegenseitige Beziehung schließt Gefühle ein, aber sie stammt nicht von ihnen. Die Gemeinde baut sich aus der lebendig gegenseitigen Beziehung auf, aber der Baumeister ist die lebendige wirkende Mitte.“[4]

 

Unsere lebendige Mitte ist der eine, allumfassende und barmherzige Gott, dessen Geist unser Handeln in Wort und Tat durchdringen möge und dessen Sohn Jesus Christus mit uns auf dem Weg durch unsere Zeit ist.

Zum Logo: Das Logo wird bereits von unserem „Katholischen Sozialzentrum“ in Viernheim verwendet. Jesus wäscht die Füße. Auch wir sind berufen seinem Beispiel zu folgen. Immer im Bewusstsein, dass der Dienst am Nächsten im wahrsten Sinne „Gottesdienst“ ist.

 

 Jürgen Gutperle                                       Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Angelo Stipinovich                                     Pfarrer - Für den Verwaltungsrat

 


[1] „Alles wirkliche Leben ist Begegnung." - Werke I. Schriften zur Philosophie, S. 85 u. "Das Dialogische Prinzip. Ich und Du", S. 15, 5. Aufl. Heidelberg 1984.

[2] Mt 25,35-36.

[3] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

[4] Ich und Du (1923), in: Das Dialogische Prinzip. 4. Aufl. Heidelberg 1979.

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Gottesdienste

Montag,

27. März

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier - entfällt
St. Hildegard
Dienstag,

28. März

Uhr
Gottesdienst
Ort
19:00
Feier der Versöhnung - Pfr. Löckemann, Pfr. Fleckenstein, Pfr. Förg, Pfr. Stockh
St. Hildegard
Mittwoch,

29. März

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Eucharistiefeier - Pfr. Eisert
St. Michael
Donnerstag,

30. März

Uhr
Gottesdienst
Ort
09:00
Wortgottesfeier - Gebet für pastorale Berufe - D. Busalt
St. Hildegard
Freitag,

31. März

Uhr
Gottesdienst
Ort
18:00
Eucharistiefeier - Pfr. Eisert
St. Michael
Samstag,

1. April

Uhr
Gottesdienst
Ort
17:30
Vorabendmesse - Pfr. Eisert
St. Hildegard
Sonntag,

2. April

Uhr
Gottesdienst
Ort
10:00
Hochamt - Pfr. Eisert
St. Hildegard
18:00
Eucharistiefeier - Kpl. Busch
St. Michael

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