Integration

Im Haus des Lebens, in der Kirschenstraße 52, befindet sich das sog. Integrationsbüro, das sich vor allem der Integration der Asylbewerber in Viernheim annimmt. Die Besonderheit dieser Einrichtung besteht darin, dass es nicht von kirchlichen oder kommunalen Stellen geleitet wird, sondern von einer Leitungsgruppe aus den Reihen der Flüchtlinge selbst.

Im Integrationsbüro treffen sich  die „Helping Hands“ mit ihrem Leiter Kibreab Habtemichael (Kebi) um über Fragen der Integration zu beraten und Anlaufstelle für Viernheimer Bürger und auch für Asylbewerber zu sein. Wer also die Flüchtlinge unterstützen möchte, z.B. mit verschiedensten Alltagsgegenständen wie Bettwäsche o.ä. kann hier Auskunft bekommen was benötigt wird. Die Gruppe hat aber vor allem auch ein offenes Ohr für alle Flüchtlinge und versucht ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Sechs Asylbewerber und ein Name, der zu ihrer Gruppe passt: „Helping Hands“. Die helfenden Hände unter der Leitung von Kibreab Habtemichael, genannt Kebi, unterstützen die Integrationsbemühungen in Viernheim und bilden so ein Bindeglied zwischen dem Asylkreis und den Bewohnern der drei Häuser, in denen die Flüchtlinge leben. In jedem Haus wohnen eins bis zwei Mitglieder der „Helping Hands“, die als Ansprechpersonen für die Sorgen und Nöte ihrer Mitbewohner jederzeit ein offenes Ohr haben. Die Anliegen tragen sie anschließend in den Asylkreis und bitten dort um Unterstützung.

Die Helping Hands sind ihrerseits eingebunden in das Netzwerk der Viernheimer Flüchlingsarbeit,  im Asylkreis und der Projektgruppe „Ich bin ein Viernheimer“, die von Kirche, Stadt und Kreis getragen wird.