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Samstag, 19.05.2012

St. Michael vorübergehend geschlossen

Wegen dringenden Renovierungsarbeiten ist die Sankt Michaelskirche vorübergehend geschlossen.
Aus Sicherheitsgründen ist die Michaelskapelle (Eingang durch den Pfarrgarten) nur noch mittwochs für Gottesdienstbesucher begehbar.
Die Gottesdienstordnung sowie "HiMi-Aktuell" sind im Pfarrbüro Sankt Michael erhältlich.

 

Am 03. März wurden die Bänke in einer Lagerhalle untergebracht und werden dort während der Umbauphase aufgefrischt.

Altar, Sedilien, Taufbrunnen und Ambo wurden durch Holzplatten umhaust.
Am 06. März wurde begonnen das Gerüst aufzustellen.
Zunächst wurde der Marmorfußboden abgedeckt.

Mit einem "Fahrstuhl" wird das Material nach oben gefahren.


Am 13. März wurde die Sakristei leergeräumt.



Am 17. März wurden die Hängelampen abmontiert.
Am 19. März wurde begonnen die Orgel abzudecken und so zu schützen.

Am 26. März wurde begonnen die Decke zu entfernen






Feinstaub wird durch die Sakristei abgesaugt
Metallschienen werden unter die Stahlträger der Decke geschraubt und mit Dämmstoff ausgelegt
In der Sakristei werden die Fenster renoviert bzw. durch Dämmfenster ersetzt

Pfarrchronik

Auf Initiative des damaligen Pfarrers von Sankt Aposteln, Anton Darmstadt, wurde für das aufstrebende und sich schnell entwickelnde Neubaugebiet- die Nordweststadt- 1953 mit dem Bau eines Kindergartens mit Kapellenfunktionsbereich begonnen. Dieser Bau war dann auch nach seiner Fertigstellung und Bestimmungsübergabe, am 11. April 1955, Grundstock für die Errichtung der dritten katholischen Pfarrei Viernheims. Die Leitung der Pfarrei wurde dem damaligen Kaplan von Sankt Aposteln, Paul Volk, zum 01. April 1955 übertragen. Bereits 1955 wurde dem Mainzer Architekten, Hugo Becker, der Planungsauftrag für die Errichtung eines Gotteshauses gegeben. Am 29. April 1956 erfolgte die Grundsteinlegung und bereits am 17. November 1956 konnte der Richtkranz des Kirchenneubaus aufgezogen werden. Die Konsekration (Weihe) der Kirche erfolgte am 08. September 1957 durch den damaligen Bischof Dr. Albert Stohr. Das Gotteshaus ist in einem modernen Baustil mit ovalem Grundriss und freistehendem Glockenturm errichtet. Der Eingang der Kirche ist Vorhalle und nicht sehr hell, da die Dämpfung des Lichts zum Schweigen mahnen soll. In dieser kurzen Zone des Übergangs soll sich der Mensch von der Welt abwenden und sich sammeln. Auf den schweren Türen in Glasbeton ist die Schöpfungsgeschichte festgehalten: Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies. Das aus Beton gefertigte Gebäude ist nach außen mit hellen Klinkern verblendet und im Inneren mit einem hellen Rauputz versehen. Die sich nach Süden öffnende Fensterfront ist in ein vertikal angeordnetes lamellenartiges Betongerippe eingelassen. Dem Motiv der aus farbig verbleitem Glas bestehenden Fenster liegt die „geheime Offenbarung“ über das „himmlische Jerusalem“ zugrunde. Die Grundsteine der Stadt sind geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Vom Irdischen zur himmlischen Stadt steigt ein Regenbogen auf, Zeichen des Bundes zwischen Gott und Mensch. Die Gestaltung der Fenster sowie die Ausgestaltung des Innenraumes mit der Darstellung des Leidensweges Jesu und dem über dem Chor befindlichen Engelsmosaiken lag in den Händen des in Grötzingen lebenden Viernheimer Kunstmalers Franz Dewald. Die Engel stellen die „7 Geister vor Gottes Thron“ dar- St. Michael mit Rauchfass, St. Gabriel mit der Lilie, St. Raphael mit dem Stab. Es folgen in einer Linie nach oben der Engel mit der Sonne, Engel mit Posaune, Engel mit der Zornesschale und der Engel mit dem Buche der Geheimnisse Gottes. Der Tabernakel im Chorraum ist mit Symbolen der hl. Eucharistie, dem Manna, Fischen, Kelch, Trauben und Ähren geschmückt. Das Kreuz wurde passend zum Tabernakel gefertigt. Am 18. Februar 1961 konnte der Turm mit vier in Heidelberg gegossenen Glocken bestückt werden. Vier Jahre später am 17. Oktober 1965 erhielt die Kirche eine große Orgel. Die von der Orgelbaufirma Emanuel Kemper und Sohn aus Lübeck gebaute Orgel hat eine elektropneumatische Spieltraktur und 23 Register mit insgesamt 1782 Pfeifen. Zum Feiertag Christi Himmelfahrt 1983 wurde hoch über dem Altar ein weiteres Mosaik des Künstlers Franz Dewald fertiggestellt. Es zeigt Jesus Christus als Herrscher des Weltalls auf dem Gottesthron sitzend mit der Weltenkugel und der Siegesfahne in den Händen, umringt mit den Sternkreiszeichen. Die Pfarrei Sankt Michael umfasst das Gebiet von der Pestalozzi-, Volker- und Bertholdus-Pfenningh-Straße im Süden, die Nordweststadt bis hin zur Lorscher Straße im Osten und in der Nordweststadt bis hin zur Bundesautobahn A 67. Nach 32 Jahren übernahm am 01. November 1987 Pfarrer Herbert Schega von seinem Amtsvorgänger Pfarrer Paul Volk die Gemeinde Sankt Michael. Von September 1995 bis Mai 1996 wurde die Gemeinde von den Pfarradministratoren Pfarrer Wigbert Straßburger (St. Marien) und Pfarrer Norbert Emig (AMS) betreut. Ihnen folgte 1996 Pfarrer Markus Warsberg als Seelsorger, der ab 1997 auch Sankt Hildegard betreute. Ab September 1998 leitete der Ruheständler Pfarrer Hans Koch als Pfarradministrator die Gemeinden Sankt Michael und Sankt Hildegard. Seit 01. Februar 1999 leitet Pfarrer Angelo Stipinovich die Pfarrgruppe. Als Pfarrvikar steht ihm Pfarrer Ignatius Löckenmann zur Seite, der seit Sommer 2009 auch Seelsorger der Albertus-Magnus-Schule ist.

 

 

Pfarreidaten und Ereignisse

29. Mai 1953 Baubeginn des Kindergartens

·         01. April 1955 Gründung von Sankt Michael, Kaplan Paul Volk aus Steinheim/Main wird Pfarrer;
Elisabeth Rößling wird erste Pfarrsekretärin;
Alois Vath wird erster Küster;
Jakob Knapp erster Kirchenrechner, dann Willi Beyer, Winfried Minich, Gabriele Zabanoff

·         11. April 1955 Einweihung des Kindergartens mit Kapelle; erste Leiterin Schwester Magrine die jedoch kurze Zeit später wieder vom Orden abberufen wurde, dann Annel Kempf, Andrea Buhl, Christina Wieland, Andrea Wieland

·         01. Mai 1955 Eröffnung der Bücherei im alten Pfarrhaus, Leiterin ist Elisabeth Rößling mit 0 Bestand und 200 Leihbücher

·         23. Januar 1956 erster Spatenstich Pfarrkirche

·         29. April 1956 Grundsteinlegung der Kirche durch Bischof Dr. Albert Stohr in Anwesenheit von mehr als 2000 Gläubigen

·         01. Juni 1956 US-Army Mannheim spenden Spielgeräte für den Kindergarten. Als Dankeschön wird ein gemeinsames Sommerfest gefeiert

·         18. November 1956 flatterte der Richtkranz auf dem Glockenturm des im Rohbau fertigen Gotteshauses

·         04. September 1957 erste Singstunde des Kirchenchores unter der Leitung von Lehrer Werner Mandel

·         08. September 1957 Kirchweihe durch Bischof Dr. Albert Stohr

·         10. Mai 1959 Einweihung des Kreuzweges in der Kirche durch Bischof Dr. Albert Stohr

·         1960 Hans Leichtle wird erster Kaplan in St. Michael

·         04. Februar 1961 Glockenguß  bei Fa. Schilling in Heidelberg

·         18. Februar 1961 Einholung von 4 Glocken (a´-St. Marien, c´´- St. Michael, d´´- St. Johannes, f´´- St. Paulus) aus Heidelberg, Glockengießerei F.W. Schilling

·         19. Februar 1961 Weihe der Glocken

·         1962 für die Weihnachtskrippe werden 3 Weisen, 1 Hirte, Ochs und Esel gekauft

·         01. Mai 1965 St. Michael bekommt neue Pfarrgrenzen- ein kleiner Teil im Süden ging wieder an die Mutterpfarrei St. Aposteln zurück, dafür bekam St. Michael das Gebiet der Nordweststadt hinzu.

·         1965 Willi Knapp wird Kaplan

·         17. Oktober 1965 bekommt die St. Michaelskirche eine Kemper Orgel

·         26. Dezember 1965 silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Volk

·         1966 Die KJG wird gegründet

·         1967 Aus unserer Gemeinde werden Karl-Heinz Novotny und Manfred Hoock zu Priestern geweiht

·         1968 Gerhard Knapp übernimmt den Kirchenchor

·         1968 der erste Pfarrgemeinderat wird in St. Michael gewählt (28 Kandidaten) Vorsitzender Hans Laist,  dann Hans Roos, Michael Haas, Gertrud Renner, Othmar Schmachtel, Manfred Wiegand, Barbara Gerlach, Hermann Uhrig, Gregor Disson, Thorsten Ditsch

·          1969 Kaplan Willi Knapp wird Pfarrer in Neu- Isenburg und Harald Seredzun Kaplan an St. Michael

·         29. November 1969 Küster Alois Vath gibt mit 88 Jahren das Amt ab; Kindergartenleiterin Annel Kempf übernimmt vorübergehend

·         12. Oktober 1970 Baubeginn des Jugendheimes

·         1971 Otto Jung wird neuer Küster

·         1972 Muttergottesstatue wird eingeweiht

·         14. Januar 1973 Weihe und Übergabe des Jugendheimes

·         21. Juni 1973 erster Pfarrfamilienabend im Ratskeller nach dem Motto „Heute bleibt der Fernseher aus“

·         1973 Kaplan Harald Seredzun geht als Jugendseelsorger nach Mainz; neuer Kaplan wird Anton Keindl

·         1975 Kaplan Anton Keindl wechselt und Heinz Notter wird ständiger Diakon

·         1977 Nach 22 Jahren beendet Elisabeth Rößling ihre Tätigkeit im Pfarrsekretariat, Maria Roos wird neue Pfarrsekretärin

·         1977 wird das erste Pfarrfest gefeiert

·         1979/1980 Der Innenraum der Kirche wird renoviert

·         1981 Kirche wird mit Doppelfenster ausgestattet

·          1982 Diakon Heinz Notter wird Krankenhausseelsorger in Heppenheim und Veronika Schwarz wird erste Gemeindereferentin in Sankt Michael

12. Mai 1983 Fertigstellung des Mosaiks „Jesus Christus als Herrscher auf dem Thron“durch den Künstler Franz Dewald

·         1983 Gemeindereferentin Veronika Schwarz leitet den ersten Kindergottesdienst im Pfarrsälchen (jetzt Michaelskapelle)

·         18. September 1983 Einweihung der neuen Bücherei in der Schultheißenstrasse (jetzt Kinderkrippe)

·         1984 Mainz gibt bekannt, dass kein neues Pfarrhaus in St. Michael gebaut wird

·         19. Oktober 1986 nun doch: Grundsteinlegung des neuen Pfarrhauses in der Kettelerstrasse

·         1987 Turmkreuz wird nach Beschädigung durch Blitzeinschlag entfernt

·         18. Oktober 1987 Einweihung des neuen Pfarrhauses in der Kettelerstrasse

·         01. November 1987 übernimmt Pfarrer Herbert Schega die Pfarrgemeinde

·         September 2004 Titus Brößner leitet den Kirchenchor

·         01. August 1988 Herbert Kohl wird neuer Gemeindereferent und löst somit Veronika Schwarz ab.

·         1989 Glockenturm bekommt neues Kreuz

·         1990 Missio-Kreis wird gegründet, der Kontakt zu Sr. Erminolda auf Nias/ Sumatra aufnimmt

·         26. Dezember 1990 goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Paul Volk- Festpredigt hält der ebenfalls aus Steinheim stammende Domkapitular Josef Seuffert

·         Dezember 1990 Elisabeth Rößling gibt Büchereileitung an Margarethe Hartmeyer weiter und erhält Auszeichnung der Diözese Mainz für 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit

·         1991 Erika Hofmann löst Maria Roos als Pfarrsekretärin ab

·         1991 Primiz von Ulrich Kuther

·         14. März 1992 Erster 24-h-Lauf

·         05. November 1993 Erweiterungsbau der Kita feiert Richtfest

·         Oktober 1993 Küster Otto Jung geht nach 22- jähriger Tätigkeit in den Ruhestand; Andreas Heibel wird neuer Küster

·         Dezember 1993 Erste Ausgabe der Pfarreizeitung „Mosaik“

·         16. April- 01. Mai 1994 Gemeindemission mit den Redemptoristen Pater Elmar Eckardt und Pater Manfred Kohn

·         September 1994 Einweihung des Kindergartens nach Renovierung und Ausbau zur Kindertagesstätte

·         15. April 1995 Pfarrer Paul Volk feiert 80. Geburtstag

·         10. September 1995 Pfarrer Herbert Schega wechselt nach Rüsselsheim

·         16. September 1995- Mai 1996 Pfarrer Wigbert Straßburger (St. Marien) und Pfarrer Norbert Emig (AMS) werden Pfarradministratoren in St. Michael.

·         01. Juni 1996 Pfarrer Markus Warsberg wird neuer Seelsorger

·         1997 Jubiläumsjahr 40 Jahre Sankt Michael mit Festgottesdienst den Karl Kardinal Lehmann zelebriert

·         04. März 1998 Kinderchor des Kirchenchores wird gegründet

·         September 1998 Pfarrer i. R. Hans Koch wird Pfarrverwalter

·         Dezember 1998 Gemeindereferent Herbert Kohl organisiert zum ersten Mal ein Krippenspiel an der „Lebenden Krippe“

·         01. Februar 1999 wird Pfarrer Angelo Stipinovich Seelsorger der Pfarrgruppe; Zeitgleich kommt auch Andrea Schwarz als pastorale Mitarbeiterin.

·         28. Mai 1999 Dach der Kindertagesstätte bekommt eine Photovoltaik- Anlage und wird von Pfarrer Stipinovich eingeweiht.

·         Dezember 1999 Margarethe Hartmeyer wird verabschiedet und Karin Stimpel neue Büchereileiterin

·         15. April 2000 Geistlicher Rat Pfarrer Paul Volk stirbt an seinem 85. Geburtstag und wird wenige Tage später in der St. Michaelskirche beerdigt.

·         05. Dezember 2001 Einweihung „Haus des Lebens“ in der Kirschenstrasse durch Karl Kardinal Lehmann. Das Haus wird von den beiden Clemensschwestern Mathilde Holstege und Silvia Gossens geleitet.

·         September 2002 Polnische Kunststudenten fertigen Krippenfiguren für die „Lebende Krippe“

·         04. Oktober 2002 Andrea Schwarz und Pfarrer Stipinovich feiern den ersten Tiersegungsgottesdienst vor der Kirche

·         September 2004 Christoph Wunderle übernimmt Kirchenchor

·         Dezember 2004 Neue Pfarreizeitung „Gemeinsam Glauben- Miteinander Leben“

·         01. Februar 2005 Andreas Heibel erster hauptamtlicher Küster und Hausmeister

·         2005 bekommt das Jugendheim nach längerem Umbau den Namen „Pfarrer Volk Haus“ und wird durch Generalvikar Dietmar Giebelmann eingeweiht.

·         03. September 2005 Vorübergehender Umzug der Bücherei von der Schultheißenstraße in den Pfarrhauskeller Kettelerstrasse

·         18. September 2005 erste Ausleihe der Bücherei im Pfarrhauskeller

·         05. September 2006 wird durch Initiative von Gemeindereferent Herbert Kohl der „Brotkorb“ (Lebensmittelausgabe für Bedürftige) gegründet und wird Mitglied im Bundesweiten Verband „Die Tafel“

·         09. September 2007 Festgottesdienst mit Karl Kardinal Lehmann zum 50. Kirchweihfest

·         13. Oktober 2007 Bücherei zieht in die Nibelungenschule

·         23. November 2007 Einweihung der Bücherei in den Räumen der Nibelungenschule

·         05. April 2008 Michael Tomaszewski empfängt durch Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr die Diakonenweihe.

·         01. November 2008 Pater Ignatius wird Pfarrvikar in HiMi

·         27. Juni 2009 Diakon Michael Tomaszewski wird durch Karl Kardinal Lehmann zum Priester geweiht.

·         07. Mai 2011 Patrick Fleckenstein wird durch Weihbischof Dr. Werner Guballa zum Diakon geweiht.

·         04. Oktober 2011 Bücherei bekommt den Namen: „Drachenbücherei“

·         16. November 2011 Pfarrer Angelo Stipinovich feiert 20 Jahre Priestertum

·         22. Oktober bis 30. Oktober 2011 Glaubenswoche in HiMi mit vielen verschiedenen Angeboten

·         31. Oktober 2011 Bistum Mainz schließt wegen Sicherheitsmängel die Sankt Michaelskirche und muss renoviert werden.

·         03. März 2012 Beginn der Renovierungsarbeiten in der St. Michaelskirche