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Infobrief für die Katholische Kirche Viernheim

Pfarreien St. Hildegard-St. Michael und Johannes XXIII.

Mit Beginn der Sommerferien und der Ernennung eines Pfarrteams, unter der Leitung eines Priesters für die beiden katholischen Pfarreien in Viernheim, ändert sich zunächst auch die bisher gewohnte Gottesdienstordnung. Diese neue Ordnung bleibt solange in Kraft, bis ein Gremium eine gemeinsame Gottesdienstordnung ausgearbeitet hat und diese von den Pfarrgemeinderäten und dem Pfarrteam beschlossen worden ist.

Dieses Gremium soll sich aus Vertretern beider Pfarreien zusammensetzen, die in irgendeiner Weise mit Liturgie und Gottesdienst betraut sind, beispielsweise den Mesnern, Lektoren, Kantoren, Ministranten, Wort-Gottes-Leiter*innen... Nach den Sommerferien nimmt dieses Gremium seinen Dienst auf und es wäre gut, wenn wir bis Advent eine Vorlage hätten, gerade im Blick auf die Hochfeste.

Ab dem 6. Juli 2019 sieht die Gottesdienstordnung folgendes vor:

Werktags:

In der Regel feiern wir in einer unserer vier Kirchen von Dienstag bis Freitag eine Eucharistiefeier. Daneben gibt es auch andere Gottesdienstfeiern:

Dienstag:            09.00 Uhr            Hildegardkirche

Mittwoch:          09.00 Uhr            Michaelskirche

Mittwoch:          09.00 Uhr            Michaelskirche             2. – 4. Mittwoch im Monat

                            10.00 Uhr           Forum der Senioren – 1. Mittwoch im Monat

 

Donnerstag:      18.15 Uhr            Beichte Apostelkirche

                               19.00 Uhr            Apostelkirche

Freitag:                                09.00 Uhr            Marienkirche

 

Samstag und Sonntag:

Samstags im wöchentlichen Wechsel zwischen Hildegard- und Marienkirche jeweils um 18.00 Uhr

Sonntags um 08.30 Uhr St. Josef-Krankenhaus.

Sonntags im wöchentlichen Wechsel zwischen Michael- und Apostelkirche jeweils um 10.15 Uhr

 

wöchentlicher Wechsel

Samstag

 

Sonntag

1.     Woche

18.00 Uhr Marienkirche

08.30 Uhr Krankenhaus

10.15 Uhr Michaelkirche

 

2.     Woche

18.00 Uhr Hildegardkirche

08.30 Uhr Krankenhaus

10.15 Uhr Apostelkirche

 

 

Die „ungerade“ Uhrzeit 10.15 Uhr erklärt sich dadurch, dass ich nach dem Gottesdienst in der Krankenhauskapelle um 8.30 Uhr Zeit brauche, um die Krankensalbung zu spenden und die Kommunion auf die Zimmer zu bringen. Schon jetzt reicht die Zeit meist nicht, um alle zu besuchen.

 

 

 

Bei der Ausarbeitung der Gottesdienstordnung haben wir folgende Gedanken zu Grunde gelegt:

Gottesdienst ist nicht nur die Eucharistiefeier. Es gibt auch andere Formen des Gottesdienstes. Es gibt viele gute Berufungen an Frauen und Männern, diese Gottesdienste zu feiern und ihnen vorzustehen. In beiden Pfarreien und im Forum der Senioren wird dies praktiziert und es ist bereichernd.

Taufen und Hochzeiten verteilen sich auf Diakon Titus Brößner und Pfarrer Dr. Ronald Givens. Wo bisher drei, vier oder gar fünf Mitbrüder diesen Dienst ausgeübt haben, beschränkt sich dies jetzt auf zwei Geistliche. Auch aus diesem Grund kann es nicht mehr Eucharistiefeiern geben, die ein Priester hält. Jede Eucharistie braucht eine Vorbereitung und auch eine innere Mitfeier des Zelebranten. Ich kann und ich möchte nicht eine Messe nach der anderen „lesen“, sondern auch in einem für mich guten Maß mit den Menschen feiern. Ich bitte da auch um ihr Verständnis.

Die Gottesdienstordnung ist so angelegt, dass ein Priester alle Eucharistiefeiern halten kann. Im Blick auf die priesterliche Situation in unserem Dekanat soll es nach Möglichkeit keine Eucharistiefeiern geben, für die eine Aushilfe gesucht werden muss. Auch mit Rücksicht auf die Menschen in den Orten unseres Bistums, die ganz andere Wegstrecken zurücklegen müssen, um eine Eucharistiefeier zu haben, und denen diese Aushilfe dann fehlt.

Mit der Bistums-Leitung hat das Pfarrteam besprochen, dass wir zunächst mit unserer Arbeit beginnen und die Aufgabenfelder verteilen. Nach gut einem Jahr werden wir sehen, ob es Bereiche gibt, die wir nicht abdecken können und für die es dann eine Stellenauschreibung geben sollte. Ob das eine Stelle als Priester, als Gemeindereferent*in, als Pastoralreferent*in oder Sozialarbeiter*in sein könnte, hängt davon ab, wie die Aufgabenfelder beschaffen sind.

In der gemeinsamen Sitzung der Pfarrgemeinderäte wurde besprochen, dass jeder seinen bisherigen Dienst im Gottesdienst, gerne auch in der anderen Pfarrei ausüben kann, sei es als Lektor*in, als Kommunionhelfer*in, Kantor*in, Ministrant*in, Organist*in... Gottesdienst ist auch der Ort, an dem die eine Gemeinde Jesu sichtbar wird. Ich bitte Sie alle, diesen Weg mitzugehen. Er ist Teil des pastoralen Weges, den unser Bistum an Pfingsten begonnen hat.

In diesem Infobrief sind nicht alle Fragen und Aspekte des Zusammenarbeitens und des miteinander Gottesdienst feierns aufgegriffen. Es gibt sicher noch mehr zu bedenken, zu erwähnen, zu klären. Hier ist ein Anfang gemacht. Es werden weitere Infobriefe folgen. Ich darf aber auch auf unsere beiden Homepages verweisen:

www.Pfarrei-JohannesXXIII.de

www.sankt-himi.de

Ich danke all denen, die uns Hauptamtlichen und den Ehrenamtlichen in den Gremien in den letzten Tagen Ihr Gebet und Ihre Unterstützung zugesagt haben. Ich danke all denen, die mit einem offenen Herzen gemeinsam Gottesdienst in Viernheim feiern, in unseren vier Kirchen, aber auch im Wissen und in der Verbundenheit mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern

Ihnen allen eine gesegnete Sommerzeit

Ihr

 

Pfarrer Dr. Ronald Ashley Givens