Seelsorge

Frauengruppe St. Hildegard


Frühlingsbasar, Aktion "Schöne Töne", "Lukull mit Kultur', diese drei Aktivitäten bringt man unweigerlich mit der Frauengruppe von St. Hildegard in Verbindung. Was vor zehn Jahren als "Junge Frauengruppe" sozusagen mit drei Mitgliedern begann, zählt heute vierzehn Damen in den "besten Jahren", die sich aus Liebe zur Kreativität und Lust zum Engagement zusammen¬gefunden haben: Annette Blesch, Ingrid Edinger, Elvira Frank, Andrea Graefen, Andrea Heller, Sabine Hochgesang, Birgit Hoffmann, Christiane Hoffmann, Johanna Neudörfer, Angelika Schmidt, Angela Schwarzbach, Anita Uhrig, Corinna Werle und AnkeWinkler.

Johanna Neudörfer, Annette Blesch und Andrea Graefen, die sich unter anderem auch über ihre Kinder aus dem Kindergarten St. Hildegard kannten, befanden sich auf einem gemeinsamen Wochenende, als die Idee geboren wurde, ein Gegengewicht zu den Hildegard'schen Bastelfrauen und ihrem Adventsbasar zu bilden. So setzte man sich zunächst das Ziel, einen Frühlingsbasar auszurichten. Recht schnell waren im Bekannten- und Freundeskreis Mitstreiterinnen gefunden, die viele verschiedene Talente einzubringen hatten. So sind Annette Blesch und Sabine Hochgesang mehr für die Papierarbeiten zuständig, während Christiane Hoffmann und Angela Schwarzbach sich hauptsächlich um die schönen Gestecke kümmern. Doch eigentlich packt jede da an, wo gerade Not an der Frau ist, zumal nicht immer alle Frauen zu allen Treffen kommen können.

Aus dieser Vielseitigkeit erwuchs ein beachtliches Angebot, von dem letztendlich die Besucher des Basares nur profitierten. So konnte das Angebot quasi von Jahr zu Jahr ausgebaut werden, und während man in den ersten Jahren die Ausstellung im Pfarrsälchen neben der Kirche abhielt, war man nach der Fertigstellung des Gemeindesaals unter dem Kindergarten dankbar für die größere Stellfläche.

Inzwischen ist diese Veranstaltung ein fester Bestandteil im Terminkalender von St. Hildegard-St. Michael. So treffen sich die großteils auch noch berufstätigen Frauen ab Januar einmal in der Woche im Gemeindesaal zum geselligen Basteln. Je näher der Basartermin rückt, desto häufiger werden die Treffen, ab und zu wird eine private Nachtschicht oder ein Arbeitsfrühstück eingelegt. Trotzdem behält "Chefbastlerin" Christiane Hoffmann den großen Überblick in der Planung, immer mit der Gewissheit, dass sie auf ihre "13 Mädels" zu jeder Tages- und Nachtzeit zählen kann.

Dieser Erfolg ermutigte die Frauen vor einigen Jahren, sich einem weitaus größeren Projekt zuzuwenden, nämlich der Restaurierung der Orgel in der Hildegardkirche, die nur zum Teil vom Bistum Mainz finanziert  wird. Also berieten sich die Kreativen und riefen die Aktion "Schöne Töne" ins Leben: Mehr oder minder regelmäßig wird alle zwei Monate an den Wochenenden nach den Gottesdiensten Hausgemachtes angeboten, selbstgebackenes Brot, Marmeladen, Liköre und natürlich Kuchen stehen zum Verkauf.

Während der Reinerlös des Frühlingsbasars meist einem gemeinnützigen Zweck oder der Ausstattung des Gemeindesaales zugute kommt, fließt der Erlös von "Schöne Töne" ausschließlich in die Orgelkasse. Sobald das "Projekt Frühlingsbasar" abgeschlossen sein wird, können sich die Gemeindemitglieder also wieder auf kulinarische Köstlichkeiten freuen. .

Nachdem die Orgel jetzt renoviert ist, muss die Aktion „Schöne Töne“ aber trotzdem noch weitergehen.

Der Frühlingsbasar der Frauengruppe findet jeweils am 3. Sonntag vor Ostern statt.