59. Aktion Dreikönigssingen ­

Sie bringen den Segen und sie sind ein Segen, die Sternsinger der Pfarrei St. Hildegard-St. Michael, die sich rund um den Jahreswechsel wieder auf den Weg zu den Menschen machen und Spenden sammeln für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt.

"Nächstes Jahr machen wir wieder mit". "Das hat Spaß gemacht". "Manchmal waren die Leute auch unfreundlich. Aber viele haben sich gefreut, dass wir gekommen sind". "Und das beste sind die Süßigkeiten"haben die Sternsinger am Sonntag abend erzählt, als ihr Eltern sie von einem anstrengenden Tag abgeholt haben. Viel sind sie gelaufen. Viele Klingel haben sie betätigt, gesungen und viele Segen an die Türen geschrieben oder aufgeklebt.

Auch dieses Jahr ist es nicht gelungen, alle Straßen zu besuchen, da nicht genügend Gruppen an den Start gehen konnten. So war im Vorfeld auch die Möglichkeit gewesen, den Besuch anzumelden.

Im Gottesdienst haben sie von dem Projekt gehört, das exemplarisch dieses Jahr im Mittelpunkt der Aktion steht: Wasser für die Wüste in Kenia. Das hat nicht nur die Sternsinger sondern auch die Gottesdienstbesucher  beeindruckt.

Aktion "Blamieren und Kassieren"

Viernheim. Am Abend des Dreikönigstages machte sich eine ganz besondere Sternsinger-Gruppe in Viernheim auf den Weg: Pfarrer Ignatius Löckemann, Marcus und Heike Höffer von der Pfarrei St. Hildegard-St. Michael starteten zum zweiten mal die Aktion "Blamieren und Kassieren" in Viernheims Restaurants und Kneipen. Wie die Kinder-Sternsinger auch sangen sie ihr Lied "Wir kommen daher aus dem Morgenland", wünschten den Gästen ein gutes Neues Jahr und Gottes Segen darin und baten um Spenden für das AIDS-Waisendorf-Projekt der Gemeinde im Nordosten Namibias, das gerade im November offiziell eröffnet wurde. "Es war ein toller Erfolg für die Kinder in Namibia", so Pfarrer Löckemann "und wir sind den Gastronomen sehr dankbar für diese Möglichkeit!"